„Zum Festpreis“ heißt: Der Preis steht vor Projektbeginn schriftlich fest und ändert sich nicht — egal, wie viele Stunden der Anbieter am Ende braucht. Seriöse Festpreise für eine Firmenwebsite, die auch bei Google funktioniert, beginnen 2026 bei rund 2.500 € und reichen je nach Umfang bis 8.000 € (unserer: 2.150 € netto, rund 2.560 € inkl. USt.). Entscheidend ist die Leistungsbeschreibung: Ein Festpreis ohne definierten Umfang ist nur ein Preisschild.
Was „zum Festpreis“ wirklich bedeutet
Ein Festpreis ist eine verbindliche Endsumme für einen definierten Leistungsumfang, vereinbart bevor die Arbeit beginnt. Braucht der Anbieter doppelt so lange wie geplant, ist das sein Problem — nicht deins. Das Gegenmodell ist die Abrechnung nach Aufwand: In Deutschland sind 80 bis 140 € pro Stunde üblich, und die Endsumme kennst du erst, wenn die Rechnung kommt.
Wichtig ist die Abgrenzung zum Kostenvoranschlag: Der ist nur eine Schätzung und darf in der Praxis überschritten werden — eine Abweichung von 10 bis 20 % gilt gemeinhin als üblich. Ein „Angebot zum Festpreis“ ist dagegen bindend. Schau im Dokument also genau hin, welches der beiden Wörter dort steht.
Und eine ehrliche Einordnung vorweg: Festpreis heißt nicht „alles inklusive für immer“. Laufende Kosten wie Domain und Hosting gibt es bei jedem Anbieter — seriös ist, wer sie vor Vertragsschluss klar beziffert. Welche Preise am Markt insgesamt üblich sind, steht im Ratgeber Was kostet eine Website erstellen lassen?
Webdesign, Homepage, Webseite — meint das dasselbe?
Kurz: im Alltag ja, im Angebot nicht unbedingt. Wer nach Webdesign zum Festpreis, Homepage zum Festpreis oder Webseite zum Festpreis sucht, meint fast immer dieselbe Sache — eine fertige Firmenwebsite für einen vorher feststehenden Preis. Die Begriffe haben trotzdem unterschiedliche Herkunft, und genau in dieser Unschärfe verstecken sich Angebote, die weniger enthalten, als der Kunde erwartet.
| Begriff | Genau genommen | Was du im Angebot prüfen musst |
|---|---|---|
| Website | der gesamte Internetauftritt mit allen Unterseiten | Wie viele Unterseiten sind enthalten? |
| Webseite | streng genommen eine einzelne Seite davon | Ist wirklich der ganze Auftritt gemeint — oder eine Seite? |
| Homepage | ursprünglich nur die Startseite | Umgangssprachlich der ganze Auftritt, im Angebot aber gern eng ausgelegt |
| Webdesign | die Gestaltungsleistung, nicht der fertige Auftritt | Sind Texte, Technik und Einrichtung dabei — oder nur das Aussehen? |
| Firmenwebsite | Website für ein Unternehmen | Impressum, Datenschutz und Rechtstexte enthalten? |
Die praktische Konsequenz: Der Preisvergleich über Begriffe funktioniert nicht. Ein Angebot über „professionelles Webdesign zum Festpreis“ für 900 € kann reine Gestaltung ohne Texte, ohne Technik und ohne Rechtstexte bedeuten — und ein Angebot über eine „Homepage zum Festpreis“ für 2.500 € den kompletten Auftritt inklusive Suchmaschinen-Grundlagen. Verglichen wird die Leistungsbeschreibung, nicht das Wort in der Überschrift. Was mindestens drinstehen muss, steht gleich im übernächsten Abschnitt.
Festpreis, Stundensatz oder Website-Miete?
| Modell | So zahlst du | Das Risiko |
|---|---|---|
| Festpreis | Einmalig, Summe steht vorher fest | Liegt beim Anbieter — braucht er länger, ist das sein Problem. Kritisch nur, wenn der Leistungsumfang schwammig bleibt |
| Stundensatz | 80 – 140 €/Std. nach Aufwand | Liegt bei dir — die Endsumme ist offen, Mehraufwand zahlst du. Für überschaubare Firmenwebsites unnötig |
| Website-Miete (Abo) | 0 – 500 € Start + 49 – 199 €/Monat, oft mit 24 – 36 Monaten Mindestlaufzeit | Wirkt günstig, summiert sich: 99 €/Monat sind in 3 Jahren 3.564 € — und die Seite gehört dir am Ende oft nicht |
| Baukasten (selbst bauen) | 10 – 40 €/Monat + 40 – 80 Std. Eigenarbeit | Deine Wochenenden — und meist eine Vorlage, die bei Google hinten steht |
Für einen kleinen Betrieb mit klarem Umfang ist der Festpreis das Modell mit dem geringsten Risiko — vorausgesetzt, die Leistung ist sauber definiert. Genau an dieser Stelle trennt sich seriös von unseriös, deshalb kommt gleich die Checkliste.
Und eine ehrliche Untergrenze: Eine Website, die nicht nur passabel aussieht, sondern technisch und bei Google wirklich funktioniert, bekommst du selten unter etwa 2.500 €. Billiger heißt fast immer, dass an dem Teil gespart wird, den du nicht siehst — Ladezeit, saubere Technik, Suchmaschinenarbeit. Also genau an dem Teil, der Anfragen bringt. Und falls du das gar nicht brauchst, weil du nur einen Ort für deine Links willst (etwa für Instagram oder TikTok): Dafür brauchst du keine Website — ein Linktree oder eine ähnliche Profilseite kostet wenig bis nichts und erfüllt genau diesen Zweck.
Was ein seriöser Festpreis enthalten muss
- Leistungsumfang schriftlich: Wie viele Seiten oder Abschnitte, welche Funktionen — Kontaktformular, Bewertungs-Einbindung, Galerie, Anfahrt.
- Keyword-Recherche vor dem Design: Erst messen, wonach deine Region sucht — sonst rankt die schönste Seite für nichts.
- Texte: Wer schreibt sie? „Texte liefert der Kunde“ ist der häufigste versteckte Aufwand im Kleingedruckten.
- Technik-Basics: Ladezeit, Handy-Darstellung, strukturierte Daten, Anmeldung bei Google und Bing.
- Rechtstexte: Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Handling — das ist Abmahn-Territorium und gehört ins Paket.
- Domain und E-Mail: Einrichtung inklusive, und zwar auf deinen Namen (dazu gleich mehr).
- Änderungsrunden: Eine konkrete Zahl an Korrekturschleifen oder „bis zur Zufriedenheit“ — beides ist in Ordnung. „Änderungen nach Aufwand“ ist ein Warnsignal.
Der einfachste Test im Gespräch: Frag den Anbieter, was passiert, wenn er doppelt so lange braucht wie geplant. Beim echten Festpreis lautet die Antwort: „Dann ist das mein Problem, nicht deins.“ Jede andere Antwort bedeutet — es ist kein Festpreis.
Die 4 Fallen trotz Festpreis
- 1. Der Gummi-Umfang: Im Angebot steht nur „Website“. Später stellt sich heraus: gemeint war ein Onepager ohne Texte, ohne Suchmaschinenarbeit — alles Weitere wird als Nachtrag berechnet. Deshalb: Umfang schriftlich, Punkt für Punkt.
- 2. Der Zwangs-Wartungsvertrag: 1.900 € Festpreis, aber nur in Kombination mit einem Pflegevertrag für 89 €/Monat über 24 Monate — das sind 2.136 € obendrauf. Zur Einordnung: WordPress-Seiten brauchen laufende Sicherheits-Updates wirklich, statisch gebaute Websites (so bauen wir) haben diese Angriffsfläche nicht.
- 3. Fremdkosten im Kleingedruckten: Stockfotos, extern eingekaufte Rechtstexte, Premium-Erweiterungen — „zzgl. Lizenzen“ kann aus einem Festpreis ein Überraschungspaket machen. Vorher fragen, was an Fremdleistungen nötig ist.
- 4. Das Eigentum: Wem gehören Domain und Website? Läuft beides auf den Anbieter, bist du gebunden — bei einem Wechsel fängst du bei null an, im schlimmsten Fall samt neuer Domain. Die Domain gehört immer auf deinen Namen registriert.
Warum wir nur zum Festpreis arbeiten
Unsere Kunden sind Fahrzeugaufbereiter, Detailer und Werkstätten — Betriebe, die selbst mit Festpreisen arbeiten. Wer eine Keramikversiegelung anbietet, nennt dem Kunden vorher den Preis und trägt das Kalkulationsrisiko selbst. Warum sollte das bei einer Website anders laufen?
Deshalb gibt es bei Rvertising genau ein Modell: 2.150 € netto, Festpreis. Darin stecken Keyword-Analyse vor dem ersten Text, individuelles Design, alle Texte, Ladezeit-Optimierung, Anmeldung bei Google und Bing, echte Google-Rezensionen live auf der Seite, Rechtstexte und die komplette Domain-Einrichtung — auf deinen Namen. Änderungen bis zur Zufriedenheit. Danach fallen 15–26 € pro Monat für Domain, E-Mail und Hosting an — das sagen wir vorher, nicht hinterher. Alle Details und Referenzen stehen auf der Startseite.
Erst prüfen, ob sich das überhaupt lohnt
Bevor du über Preise nachdenkst: Wir schauen kostenlos in die echten Google-Suchzahlen deiner Region und sagen dir ehrlich, ob eine Website für deinen Betrieb genug bringen kann.
Kostenlosen Website-Check startenDie Auswertung mache ich persönlich.– Roman
Häufige Fragen
Ist Webdesign zum Festpreis dasselbe wie eine Website zum Festpreis?
Umgangssprachlich meinen beide dasselbe, im Angebot können sie sehr Unterschiedliches bedeuten. „Webdesign“ bezeichnet streng genommen nur die Gestaltungsleistung — ein günstiges Webdesign-Paket enthält deshalb manchmal weder Texte noch Technik noch Rechtstexte. „Website“ meint den gesamten Auftritt, „Homepage“ ursprünglich sogar nur die Startseite. Vergleiche deshalb nie die Begriffe, sondern immer die Leistungsbeschreibung: Wie viele Unterseiten, wer schreibt die Texte, sind Impressum und Datenschutzerklärung dabei, wer richtet Hosting und Domain ein.
Was bedeutet „Website erstellen lassen zum Festpreis“?
Der Anbieter nennt vor Projektbeginn eine verbindliche Summe für einen definierten Leistungsumfang — und die gilt, egal wie viel Arbeitszeit am Ende nötig ist. Das Aufwandsrisiko liegt damit beim Anbieter, nicht bei dir. Entscheidend ist, dass der Leistungsumfang schriftlich festgehalten wird.
Was kostet eine Website zum Festpreis?
Für eine Firmenwebsite, die technisch sauber gebaut ist und bei Google gefunden wird, beginnen seriöse Festpreise 2026 bei etwa 2.500 € und reichen je nach Umfang bis 8.000 €. Deutlich günstigere Angebote sparen fast immer an Technik und Suchmaschinenarbeit — dann bleibt der Effekt aus. Bei Rvertising kostet die Website 2.150 € netto (rund 2.560 € inkl. USt.) — inklusive Keyword-Analyse, Texten, Rechtstexten und Domain-Einrichtung.
Was ist der Unterschied zwischen Festpreis und Kostenvoranschlag?
Ein Kostenvoranschlag ist eine unverbindliche Schätzung — die tatsächliche Rechnung darf davon abweichen, eine gewisse Überschreitung gilt als üblich. Ein Festpreisangebot ist dagegen verbindlich: Die genannte Summe ist die Endsumme. Achte also genau darauf, welches Wort im Angebot steht.
Ist Website-Miete günstiger als ein Festpreis?
Am Anfang ja, auf Dauer fast nie: 99 € pro Monat ergeben in drei Jahren 3.564 € — mehr als viele Festpreise. Dazu kommt: Bei vielen Mietmodellen gehört dir die Website am Ende nicht, und mit der Kündigung ist sie weg. Rechne ein Mietangebot immer auf drei Jahre hoch, bevor du vergleichst.
Können trotz Festpreis zusätzliche Kosten entstehen?
Ja, in zwei Fällen: wenn du nachträglich Leistungen bestellst, die nicht im vereinbarten Umfang stehen — seriöse Anbieter machen dafür vorher ein schriftliches Zusatzangebot — und bei den laufenden Kosten wie Domain und Hosting, die es bei jedem Anbieter gibt. Beides sollte vor Vertragsschluss klar benannt sein.
Woran erkenne ich ein unseriöses Festpreis-Angebot?
An vier Warnsignalen: kein schriftlich definierter Leistungsumfang, verpflichtende Zusatzverträge wie teure Pflegepakete, Fremdkosten nur im Kleingedruckten sowie Domain oder Website, die auf den Anbieter statt auf dich laufen. Fehlt die Leistungsbeschreibung, ist der Festpreis nur ein Preisschild.